17. Mai 2013

Sauce Hollandaise selber machen


Schlau geschaut. Das Magazin "Essen und Trinken" bietet online ein paar schöne Kochschul-Videos. Aus aktuellem Anlass gibt's heute für euch den Link zur selbst gemachten Sauce Hollandaise. Ich hab's noch nicht ausprobiert, ich kämpfe da noch mit einem Klümpchen-Trauma, das mich schon seit längerem verfolgt. Könnte mir aber vorstellen, das ich es schaffe mit diesesm Video darüber weg zu kommen. 

Die Tage folgen hier gesammelte Saison-Rezepte aus der Blogosphäre zu leckeren Spargel-Versionen ganz ohne Hollandaise... Falls jemand einen Tipp zu einem ultimativen Rezept hat, immer her damit!

10. Mai 2013

Zitroniger Polenta-Himbeer-Kuchen




Der Mais macht‘s. Wer wie ich gerne Polenta mag, wird auch diesen einfachen Kuchen mögen. Die Füllung könnt ihr natürlich variieren: Erdbeermarmelade oder frische Sahne kann ich mir auch sehr gut vorstellen. 

Für eine normal grosse Kranzform braucht ihr:

> 250 g Polenta
> 175 g Mehl 
> 1 1/2 TL Backpulver
> 1 TL Salz
> 250 g Zucker
> 2 Eier 
> 2 Eiweiße
> 60 ml Olivenöl
> 2 TL weiche Butter
> 125 ml fetten Joghurt 
> abgeriebene Schale von einer Zitrone
> Saft einer halben Zitrone
> 3 TL Mohn
> 1/2 Packung TK-Himbeeren

1 Alles Trockene zusammen. Polenta, Mehl, Salz und Backpulver mischen. 

2 Alles Feuchte zusammen. Eier, Eiweiße und Zucker in einer anderen Schüssel cremig schlagen. Öl, Joghurt, Butter, Mohn, Zitronensaft- und -schale dazugeben. 

3 Alles zusammen. Die Mehlmischung mit den flüssigen Zutaten vermischen. Den Teig in die gefettet Backform geben.  

4 In den Ofen. Bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) für 35-40 Minuten backen. 

5 Fertig. Abkühlen lassen, horizontal durchschneiden, mit den aufgetauten Himbeeren füllen und den Deckel wieder drauf setzen. 

Rezeptquelle: Family Style Food Blog (leicht abgewandelt). 
Dauer: 30 Min. aktiv, 30 Min. passiv.



2. Mai 2013

Erdbeer-Clafoutis


Mmmhh, Erdbärlein. Sagt meine kleine Nichte immer, wenn die roten Früchtchen verlockend vor ihr auf dem Teller liegen. Diesen Erdbeer-Clafoutis habe ich ihr noch nicht gemacht, wird ihr aber bestimmt so gut schmecken wie der Tante selbst. Ich überlege nur, wie ich ihr den verkaufe: Ofeneierkuchen, Erdbeer-Auflauf? Der Name müsste auf jeden Fall so einfach sein, wie das Rezept... 

Für eine kleine Kuchenform: 
> 8 schön reife Erdbeeren
> 1 TL (brauner) Zucker
> Extra: 2 TL gehackte Nüsse (Haselnüsse, Pistazien oder Mandelblättchen)

Für den Teig
> 3 EL Mehl
> 2 Eier
> 3 EL Zucker
> 150 ml Milch
> 1/2 TL Vanillezucker

1 Mischen. Alle Teigzutaten mischen und zur Seite stellen. 

2 Schnibbeln. Erdbeeren waschen und in Scheiben schneiden. 

3 Heizen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. 

4 Auslegen. Eine kleine, runde Kuchenform (Durchmesser ca. 18 cm) mit etwas Butter einfetten und mit dem einen Teelöffel Zucker ausstreuen. Wer mag, gibt jetzt noch die Nüsse dazu. Den Boden mit den Erdbeerscheiben auslegen. 

5 Giessen. Dann den Teig in die Form giessen, das Ganze für ca. 20-30 Minuten backen.

Am besten warm geniessen und vorher etwas Puderzucker drüber geben. 

Rezept-Inspiration: Jamie Oliver - da war es natürlich der Klassiker mit Kirschen.
Dauer: ne fixe halbe Stunde. 


26. April 2013

Eier pochieren


Eierkunde. Es gibt ja so Dinge, die man nie macht. Weil man sich irgendwann mal eingeredet hat, dass man die eh nicht hinbekommt. Unter dieses Kapitel fällt bei mir das Pochieren von Eiern. Aber nach diesem Video von Saveur gibt's bei mir nun am Wochenende diese schicke Ei-Variante - auf Toast und mit extra Petersilie. Mmhh.

17. April 2013

Saveur: Food Blog Award


Nominiert. Die amerikanische Saveur ruft gerade zum grossen Abstimmen auf: Dutzende englischer Food-Blogs sind im Rennen. Ich liebe diesen Wettbewerb! So schön übersichtlich bekommt mal selten neue spannende Blogs präsentiert. Praktisch sortiert in zwölf Kategorien von Best Original Recipes über Best Regional cuisine hin zu Best New Blog. 

Ich hab mich schon mal umgeschaut und zeige euch hier meine drei liebsten Neuentdeckungen:  


HIPSTER FOOD
Kategorie: Best Special Diets Blog
Autor: Cara & Bob (junges veganes Pärchen)
Motto: "We’re not necessarily a health food blog or an all-cupcakes-all-the-time blog. we simply post vegan food, some of which happens to be healthy, and other times extra decadent." 
Pluspunkte: charmant unprätentiös & gesund
Nachmachen: Lemon baked tofu steaks - Vanilla glazed carrots - Favourite french toast



DINNER A LOVE STORY
Kategorie: Best Kid's Cooking Blog
Autor: Jenny (Kochbuchautorin & Mutter)
Motto: "All I hope for with DALS, really, is to provide recipes and strategies that inspire you to keep fighting the fight. I know how many reasons there are to fly the flag of surrender. Believe me, I know! Your kids refuse to eat anything, your fridge is full but your brain is blank, you don’t know how to cook..."
Pluspunkte: amüsant & voll alltagstauglich
Nachmachen: Mega fries - Spaghetti omelet - Nutella pizza 


SPOON FORK BACON
Kategorie: Best Cooking Blog    
Autor: Jenni & Teri (Fotografin & Food-Stylistin)
Motto: "We love hot dogs." - und nicht nur die...
Pluspunkte: wirklich schick & seeehr umfangreich
Nachmachen: Pears&Bubbles - Boozy Bacon Jam - Pumpkin Mousse

Bis Freitag kann man hier noch abstimmen. Wer sind eure Favoriten? 

15. April 2013

Liebling der Saison: Spinat


Schmeckt auch ohne Blubb. Bald hat der grüne Kinderschreck wieder Saison: Ab Mai gibt es frischen Freiland-Blattspinat. Und wer auf der Suche nach einer Alternative zum klassischen Salat mit Babyspinat ist, könnte hier fündig werden: 

01 Asia-Spinat-Salat mit Lachs und Edamame von CinnamonSpice&EverythingNice (engl.)
02 Spinat & Zucchini Suppe von 101 Cookbooks (engl.)
03 Grüner Saft von Vegan Sein
04 Spinatknödel mit Käse von Küchenlatein
05 Spinat & Kichererbsen von smitten kitchen
06 Gemüsequiche mit Spinat von ziii kocht
07 Spinat-Pfanne mit Curry von Arthurs Tochter kocht (bzw. Go Veggie!) 
08 Zitronen-Spinat-Hummus von Running with Tweezers (engl.)
09 Knoten mit Spinat & Feta von New Kitch on the Blog
10 Soufflé mit Spinat, Penne & Käse von Valentinas Kochbuch (bzw. H. Fearnley-Whittingstall) 

 Ich werde mich in jedem Fall wieder an die Malfatti machen und gleich danach dieses umwerfend aussehende Soufflé ausprobieren!

11. April 2013

Apfelkuchen à la Julia




Vor lauter Wald... Kuchen backen? Au ja! Nur welchen? Mmmhh... Rosmarin-Pinienkern-Küchlein, Caribbean Gingerbread oder doch lieber den Maronen-Schokoladenkuchen? Bei der Rezeptsuche für süsses Backwerk habe ich ja irgendwie ein mangelndes Fokussierungsvermögen (gut auch auf meinem Pinterest-Board zu bewundern). Ich finde einfach alles lecker. Das macht die Entscheidung nicht leichter und schwupps sind des Sonntags zwei Stunden vorbei und ich sitze immer noch samt Laptop auf dem Sofa - mit zehn neuen unfassbar köstlichen Back-Rezepten. Leider sind jedoch zu keinem der ambitioniert aufwendigen Rezepte die Zutaten im Haus. Und es ist ja auch schon fünf. Eh zu spät zum Backen. Da gucken wir doch lieber mal, was es zum Abendessen gibt... Mjam. Lecker. Oh, noch leckerer. Das ist ja... Was? Schon halb sieben!? Mist und ich hab Hunger. Dann gibt es jetzt Spiegelei. Ich überlege ernsthaft, ob ich Pinterest wegen der für mich fatalen Kombination aus zu vielen Ideen und zu wenig Zeit verklagen soll. 

Dabei liegt das Gute manchmal so nah. Bei mir jedenfalls in Oldenburg. Da wohnt meine Freundin und die hat mir beim letzten Besuch diesen Apfelkuchen gebacken. Einen ganz einfachen Apfelkuchen. Das Rezept hat sie weder bei Pinterest gefunden noch bei Martha Stewart gegoogelt - es steht in ihrem karierten Notizheft mit dem schönen Titel „Julia kocht“. Und etwa in der Mitte des Heftchens gibt es den „Apfel-Gitter-Kuchen“. Und der ist so einfach und so gut. Und weil ich es dann doch nicht lassen kann, hab ich noch ein klitzekleines bisschen was verändert (Ingwer dazu, Nüsse und Nelken auch - ach ja und das mit dem Gitter habe ich nicht so ernst genommen). 


Für eine kleine (!) Kuchenform (18 cm):
Teig
> 150 g Mehl
> 100 g weiche Butter
> 80 g Zucker
> 1 Ei 
Belag
> 3 Äpfel
> Saft einer halben Zitrone
> eine Prise Zimt
Creme
> 1 Ei
> 1-2 EL Milch
> 3 TL Zucker
> eine Prise gemahlene Nelken
> ein Walnuss grosses Stück frischen Ingwer*, ganz fein gehackt
> eine Handvoll grob gehackte Haselnüsse

*Wer keinen Ingwer mag, nimmt Rosinen.

1 Mischen. Alle Teigzutaten mischen und gut verkneten. Zwei Kugeln formen - eine für den Boden, eine für das Gitter - in Folie wickeln und etwa zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. 

2 Formen. Eine Teig-Kugel rausholen und auf mehliger Arbeitsfläche ausrollen. Die Kuchenform mit etwas Butter gut fetten. Dann den Teig in die Form legen und so andrücken, dass es einen Rand gibt. 

3 Schnitzen. Die Äpfel schälen und entkernen. In sehr feine dünne Scheiben schneiden. Auf den Teigboden legen und mit dem ausgepressten Zitronensaft übergiessen. Den Zimt darüber streuen. 

4 Giessen. Ofen vorheizen - auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze). Jetzt alle Creme-Zutaten mischen und das Ganze auf die Äpfel geben. (Nicht alles auf einmal reinschütten, wenn der Rand nicht hoch genug sein sollte, lieber weniger Creme draufgeben.) Oben drauf kommen dann noch die Haselnüsse.

5 Drapieren. Die zweite Teigkugel aus dem Kühlschrank holen. Kleine Stücke davon abreissen und daraus lange Würste formen. Diese dann einigermassen dekorativ auf dem Kuchen gittermäßig verteilen. 

6 Backen. Den Kuchen in den Ofen schieben (200 Grad) und 30-45 Minuten drin lassen. Dann rausnehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. 

Rezeptquelle: Von Julia. 
Dauer: Eine knappe Stunde. Plus zwei Stunden Kühlzeit. Plus Backzeit (30-45 Min).