2. März 2015

Gewonnen!


Ich habe gerade Glücksfee gespielt und die drei Gewinner gezogen. Es sind: Kerstin, Mia und Nadin (Die Glücklichmacherei)! Herzlichen Glückwunsch! Bitte schickt mir doch eine Mail an lecker@lezmi.de mit dem Betreff "Gewonnen" und dann macht sich das Kochbuch schon bald auf den Weg zu euch.

Allen anderen tausend Dank fürs Mitmachen und die lieben Worte! 

20. Februar 2015

YEMEK > Vorschau & Verlosung

Bald erscheint unser Istanbul-Kochbuch YEMEK. Juhei! Noch etwas mehr als zwei Wochen, dann ist es am 09. März im Handel. Ich bin schon ganz zappelig. Zeit endlich ein paar mehr Seiten zu zeigen, euch Lust aufs Buch zu machen und dabei gleich mal drei Exemplare verlosen! 

Hier seht ihr zwei der hübschen Trennerseiten zu den einzelnen Kapiteln, die Lisa so wundervoll gestaltet hat. YEMEK ist nämlich nach Tageszeiten gegliedert. Fängt also morgens an und endet mitten in der Nacht. Entsprechend reichen die Rezepte von Frühstücksideen über Mittagsimbisse bis hin zu Mitternachtssnacks. 



Neben den eigentlichen Rezepten findet ihr im Buch auch Doppelseiten mit lauter tollen und bei uns eher unbekannten Köstlichkeiten. Hier erklären wir anhand von Fotos was was ist. Besonders gerne mag ich die Süßigkeiten-Seite und die mit den verschiedenen Fischsorten. 



Hinter der Rubrik "Typisch türkisch" verbergen sich kleine Geschichten rund um eine Spezialität. Etwa Pudding, den die meisten Türken sehr lieben und den es nicht nur in Istanbul in vielen leckeren Varianten gibt. 



Auch einzelne, sehr türkische Zutaten stellen wir genauer vor. Zum Yufka-Teig haben wir interessante Fakten und ein leckeres Rezept (Börekschnecken mit Käse, Kartoffeln und Kräutern) zusammengetragen. Es gibt zum Beispiel den charmanten Ausdruck yufka yürkeli, direkt übersetzt heißt das ein Yufka-Herz haben und meint, dass jemand besonders feinfühlig ist. Schön, nicht? 




Auf 160 Seiten verraten wir euch mehr als nur ein paar Lieblingsrezepte und hoffen, euch Lust auf türkisches Essen jenseits des Döners zu machen. 

Ach ja, und ein paar Lieblingsorte verraten wir natürlich auch noch. Zum Beispiel: Der Fischbrötchen-Stand direkt am Goldenen Horn unterhalb der Galata-Brücke. Grandioser Ausblick und einer der besten Snacks der Stadt. Oder Tee trinken und Simit (Sesamkringel) essen auf der Fähre, immer wieder toll!    



Wer das Kochbuch gerne kaufen will, kann das hier tun und wer es lieber gewinnen möchte, hinterlässt mir einfach bis zum 01. März 20 Uhr einen Kommentar und verrät mir darin zum Beispiel, ob er schon mal in Istanbul war (und wie es war) oder warum er/sie türkisches Essen mag. Zwischen allen Teilnehmern wird gelost. Die Gewinner gebe ich hier dann kurze Zeit später bekannt. Also einfach mal wieder reinschauen. 

Euch viel Glück! 

14. Februar 2015

Türkische Nusspizza aka lahmacun


Heute gibt es eines meiner liebsten Rezepte aus dem Kochbuch für euch: Nusspizza!  

Lahmacun, die türkische Version von Pizza, spricht man richtig "lachmadschun" aus. Für Co-Autorin Lisa war es als Kind lange der leckere Snack mit dem tollen Namen "Lach-mal-Jim". Normalerweise ist lahmacun natürlich mit Hackfleisch. Unsere Version mit lecker Walnüssen ist aber ne 1A-Veggie-Version. Probiert's mal aus. 

Unser Kochbuch YEMEK könnt ihr hier auf Amazon schon vorbestellen. Juhuu!


Hier der Link für den Rezept-Ausdruck.

7. Februar 2015

lecker lezmi auf Instagram



Ich weiß, ich bin spät, aber dafür umso mehr dabei: Instagram ist mein neuer Lieblingszeitvertreib und in meinen letzten Wochen in Istanbul (seufz!) versuche ich noch so viel wie möglich von der Stadt festzuhalten. Kommt doch mit und folgt mir... Ich freu mich auf euch! 

22. Januar 2015

Rote Bete mit Joghurt


Heute gibt es ein Rezept für euch, das es nicht ins Kochbuch geschafft hat. Das liegt natürlich auf keinen Fall daran, dass es nicht schmeckt! Wir haben es nicht mit aufgenommen, weil es zu einfach ist. Hört sich jetzt blöd an, ich weiß, aber das Rezept geht in der Tat schlicht weg so: 

Rote Bete kochen und in Scheiben schneiden (oder vakuumierte nehmen), etwas Joghurt (3,5 % Fett) darüber geben. Mit frischem Dill garnieren, ein paar Spritzer Olivenöl darauf geben. Pfeffern, salzen. Fertig. 

Da wir zu jedem Rezept ein ganzseitiges Foto haben und entsprechend auch eine ganze Seite Platz für die Rezept-Beschreibung da ist, war hier einfach der Text zu kurz. Das hübsche Foto mag ich euch aber nicht vorenthalten. 

Alle weiteren meze (türkische Vorspeisen), die ihr auf dem Bild oben seht, haben es aber ins Kochbuch geschafft, schmecken köstlich und sind trotz etwas längerem Rezepttext supereinfach zuzubereiten. Versprochen! 

15. Januar 2015

Beikost: Von Startschwierigkeiten und Teilerfolgen



Dem Baby essen beibringen. Wow, dachte ich, das wird toll! Und ich sah meinen Zwerg vor meinem inneren Auge schon fröhlich futtern. Mit fast einem Jahr schiebt Zoé sich jetzt auch begeistert eine Nudel nach der anderen rein und hüpft vor Aufregung, wenn ich eine Avocado schäle. Auch beim Anblick von Frischkäse hält es sie kaum noch auf dem Hochstuhl. Bis hierhin war es aber ein echtes Stück Arbeit. Und ich muss sagen, das habe ich mir echt einfacher vorgestellt. 

Wir haben auf Empfehlung unserer Kinderärztin recht früh mit dem Essen gestartet (Anfang 5. Monat). Und es passierte: nix. Null Interesse. Ich meine, es war Karottenbrei, selbst gekocht. Dann bin ich nach einer Weile auf Gläschen umgeschwenkt, weil ich dachte, vielleicht schmeckt ihr das besser. Aber auch das pürierte Hipp-Möhrchen (hier gibt es kein Alnatura oder ähnliches) ließ sie kalt. Ich probierte es immer und immer wieder. Zweifelte dann an meiner Löffeltechnik (Tue ich da zu viel / zu wenig drauf? Stecke ich ihn nicht tief genug rein oder irgendwie falsch?). Dann entdeckte ich das "Breifrei" Buch von Loretta Stern, verschlang es an zwei Abenden. Und war danach überzeugt: Breifrei ist unser Weg! 

Ich pürierte also keine Möhren mehr sondern schnitt diverses Gemüse in Pommesform und dünstete es. 98% landeten auf dem Boden, wochenlang. Das war gelinde gesagt etwas zermürbend. Denn danach hieß es aufräumen, spülen, Hochstuhl putzen, Baby putzen und dann... eine Milch machen, denn sie hatte ja schließlich nichts gegessen. Oder doch? Ist ein 6 Monate altes Baby von einem kleinen Brokkoli-Röschen und einem Stück Vollkornbrot satt? Und wenn ja, wie lange? Baby-Food wurde zum alles beherrschenden Thema, ständig kreisten meine Gedanken darum, wann die nächste "Mahlzeit" fällig war, ob es ihr denn schmecken würde oder ob ich nicht doch lieber gleich ein Fläschchen machen sollte. Oder doch noch mal Brei versuchen? Oder Süßkartoffeln statt Kartoffeln? Aber was wenn sie allergisch ist? Soll man nicht immer eine Gemüsesorte nach der anderen geben? Wegen möglichen Allergien? Ich war ziemlich durch den Wind. Und Zoé auch. Die war nämlich voll damit beschäftigt ihre Zähne zu bekommen und krabbeln zu lernen. Mit beidem war sie echt früh dran und hatte entsprechend gar kein Interesse noch gleichzeitig so was wie essen bzw. löffeln zu lernen. Das weiß ich heute, damals hatte ich keine Ahnung, dass Babies noch nicht so multitasking drauf sind.




Meine Rettung war eine Freundin, die mir das Buch "Lotta lernt essen" empfahl. Und obwohl es ein "strenges" Buch war im Sinne eines exakten Breifahrplanes, fand ich es unglaublich hilfreich. Es gab eine Löffel-Empfehlung (Dr. Boehm!), Abbildungen, wie man den Löffel "einführt", Beschreibungen möglicher Szenarien, warum das Baby nicht essen möchte. Und ganz wichtig: Hilfe wie und wann man genau eine Milchmahlzeit durch eine Breimahlzeit ersetzt. Ich war erleichtert und hielt ich mich gerne an die Vorgaben von Edith Gätjens charmantem Buch. Es klappte. Langsam, ganz langsam zwar und auch mit "Rückschlägen" (weiteres Zahnen führte zeitweise zum völligen Beikost-Stillstand), aber Zoé aß Brei! Mann, war ich stolz! 

Was genau bei little miss lecker lezmi an Brei und dann auch fingerfood gut ankam, könnt ihr hier lesen. Die Liste werde ich ständig ergänzen, einfach auch für mich als Erinnerung. 



Hier noch meine Kaufempfehlungen (keine affiliate-Links!), wenn's mit dem babyfood losgeht: Löffel von Dr. Boehm, Plastiktischdecke (z.B. vom ok-Versand), Siebeinsatz für den Kochtopf zum Gemüse dünsten und für unterwegs eine Warmhaltebox (ich finde die gut, ein Kaffeebecher etwa von Starbucks tut's aber auch). Und sobald es mehr als Brei gibt, finde ich diese Lätzchen mit Ärmel sehr praktisch, dann kann man sogar mal einen Pullover auch noch am nächsten Tag anziehen. 

Sagt, wie war das bei euch? Was mögen eure Kleinen gerne? Oder gar nicht? Zoé spuckt Banane ja nach wie vor aus. Und ich dachte das mögen alle Babies, aber da kommt sie wohl ganz nach der Frau Mama (ich kann Banane nicht ausstehen!). 

30. Dezember 2014

Rück- und Ausblick



Einen kulinarischen Blog-Rückblick kann ich mir ja eigentlich sparen, ne?! Denn es gab ja ... fast nix, ähem, kalte Küche, also kalter Blog quasi. Aber, aber gekocht hab ich natürlich trotzdem: Karottenbrei, Zucchinibrei, Kürbisbrei und derlei viiiel mehr. Einen ausführlichen Beikost-Start-Bericht gibt es im neuen Jahr (den dann explizit auch alle Nicht-Mamas überlesen dürfen).

Im Zuge der Kochbuch-Produktion hab ich allerdings fleißig den Löffel geschwungen. Mit Kind in der Trage und Notizbuch neben dem Herd ging es heiß her. (Nicht, dass ich mich zwischendurch nicht selbst verflucht hätte, wie man bitte hochschwanger einen Kochbuch-Vertrag unterschreiben kann!) Herausgekommen ist YEMEK, unser Istanbul-Kochbuch. Es erscheint zwar erst Anfang März, aber ich darf euch heute ... tatatataaa ... schon mal das Cover präsentieren. Gefällt's euch?

Im neuen Jahr werde ich auch ein bisschen mehr zeigen, was euch im Inneren des Buches so erwartet. Und mit unserem (sehr sommerlichen) Autorenfoto wünsche ich euch einen fantastischen Start ins neue Jahr.

Veronika, Lisa und ich beim Tee trinken auf der Fähre in Istanbul.